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Mobilität im Lkr. Miesbach – Nach und nachhaltiger

4 – 5 Minuten Lesezeit, 612 Wörter
Anfang August, Traumwetter: Ich plane eine Mountainbike-Tour ab Bayrischzell. Es ist noch früh, 7:30 Uhr, und ich mache mich von meinem Wohnort Großhartpenning auf den Weg zum Holzkirchner Bahnhof. Um Punkt 8 fährt meine anvisierte Bahn. Doch das Radabteil ist maßlos überfüllt, sodass mir nichts anderes übrigbleibt als auf den nächsten Zug um 8:30 zu warten. Der fährt allerdings nur bis Schliersee – Mist. Egal, den Rest schaffe ich schon mit dem Radl. Zusammengepfercht mit Münchner Ausflüglern geht es ins Oberland. Fehlt nur noch der letzte Teil nach Bayrischzell, ein kurzer Blick auf Google Maps, wie finde ich zum Radweg? Doch Google Maps kennt keinen Radweg, und so bleibt mir nur die stark befahrene B 307. Ankunft: 10:13 Uhr. Mit dem Auto wäre ich in 45 Minuten da gewesen – also schon um 8:28 Uhr. Eineinhalb Stunden früher.
Dieses fiktive Szenario macht das Dilemma bei der Nutzung des ÖPNV im Landkreis Miesbach deutlich, das Bergsteiger und Radfahrer, aber ebenso Schüler und Berufspendler eher entmutigt, die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen. Dennoch hat sich die Situation in den letzten Jahren bereits deutlich verbessert. So wurde im Juni 2022 in Holzkirchen der Teufelsgraben-Radweg als Verbindung nach Otterfing eröffnet, und nur wenige Monate später nahm dort der Rufbus Hoki den Verkehr auf, der 2024 auf die Nachbargemeinden Otterfing, Valley und Warngau ausgeweitet wurde.
Beide Angebote sind Ergebnisse des integrierten Mobilitätskonzeptes von 2017, das seither als Basis für die Verkehrsprojekte in der Marktgemeinde dient. Umfangreiche Analysen machten damals die Dominanz des Kfz-Verkehrs in Holzkirchen, die fehlende Attraktivität der Ortsbusse sowie Defizite in der Radinfrastruktur deutlich. Sowohl der besagte Radweg als auch der Hoki-Bus mit mehr als 67.000 Fahrgästen im vergangenen Jahr kommen bei den Holzkirchnern sehr gut an.
Genau wie die Marktgemeinde vor neun Jahren hat nun auch der Landkreis Miesbach ein Integriertes Mobilitätskonzept entwickeln lassen. Dessen Präsentation am Tag der Mobilität im Rahmen des Klimafrühlings Oberland in der Kreisstadt ließ ich mir nicht entgehen.
So ist die Verlagerung des Verkehrs vom Pkw auf Fahrrad und ÖPNV auch im Landkreis ein zentrales Thema, entfallen doch 57 Prozent der landkreisweiten Emissionen auf den Verkehr, wovon wiederum 64 Prozent Autos ausmachen. Zum Vergleich: In ganz Deutschland sind nur 22 Prozent der Emissionen dem Verkehr zuzuordnen.
Eine wichtige Änderung stellt die für 2027 geplante Verlagerung des Busverkehrs von den bisher zuständigen Verkehrsunternehmen auf den Landkreis selbst dar, der das Netz weiter den Bedürfnissen der Bürger anpassen will. Parallel dazu wird das Angebot ausgebaut: Bereits im Dezember erfolgte die Inbetriebnahme der Alpenbusse, die in drei Linien zwischen Murnau a. Staffelsee und Rosenheim verkehren und Erleichterungen für Pendler und Ausflügler bringen, die nun nicht mehr in München umsteigen müssen.
Der scheidende Miesbacher Landrat Olaf von Löwis betonte im Gespräch mit mir die finanziellen Herausforderungen, die mit der Umsetzung nachhaltiger Mobilität für den Landkreis verbunden seien: „Das Geld ist einfach zu knapp.“ So sei der ÖPNV derzeit noch zu teuer, der Anreiz damit zu niedrig. „Da nehmen die Menschen dann doch lieber das Auto, das ja eh schon da ist.“
Ausschlaggebend für eine tatsächliche Veränderung im Verhalten der Menschen sei vor allem ein Bewusstseinswandel, wie mir die Mobilitätsbeauftragte des Landkreises, Andrea Ladewig, erklärte. Die Menschen müssten „positive Erfahrungen“ mit den öffentlichen Verkehrsmitteln machen. „Ich will dich im Bus sehen“, schob sie in Richtung Löwis nach, der selbst klarstellte: „Ich muss Vorbild sein.“
Die Mobilität wird sich in den nächsten Jahren weiter wandeln; jede kleine Veränderung trägt zu einem nachhaltigeren Gesamtbild bei. Und so könnten auch für die Strecke zwischen Schliersee und Bayrischzell bald verschiedene autofreie Alternativen entstehen – doch bis die unleidliche Situation aus dem Eingangsszenario so angenehm gelöst werden kann, dass der Durchschnittsbürger mit Überzeugung aufs Auto verzichtet, wird es wohl noch einige Zeit dauern.
Leopold Wagner (11b)
Frankreichaustausch Holzkirchen-Roanne

4 – 5 Minuten Lesezeit, 723 Wörter
Wie jedes Jahr fand auch dieses Jahr wieder ein Austausch unserer 9. Jahrgangstufe mit der französischen 3e und 2e (bei uns 9. Und 10.) statt. Nachdem die vorherige 9. in der Gegend von Paris war, ging es für uns wieder nach Roanne, südwestlich von Lyon. Zu Beginn kamen im März unsere ‘Correspondants‘ für eine Woche nach Holzkirchen, anschließend waren wir im April eine Woche lang in Frankreich.
Holzkirchen
Am Abend des 17. März kam ein Bus mit 32 französischen Schülern auf dem Vorplatz der Schule an. Erst fiel es nicht nur mir schwer, meinen Austauschpartner zu finden, schließlich kannten wir uns nur von ein paar Fotos. Als wir uns aber doch erkannten, gingen wir zügig nach Hause und es gab ein erstes Abendessen.
Mittwochs machten die Franzosen eine Rallye durch Holzkirchen und am Nachmittag gab es ein gemeinsames Fußballturnier. Danach gab uns der Föchinger Trachtenverein eine Schuhplattelvorstellung, was vor allem unsere Besucher beeindruckte, und es war wichtig für ihr Motto: „Tracht erkunden“
Am Donnerstag fuhren wir als gemeinsame Gruppe mit dem Zug nach Regensburg und genossen dort, neben einer Stadtführung auf Deutsch und einer auf Französisch, auch ein wenig Freizeit mit unseren neuen Freunden. Die Altstadt, mit ihrer bis in die Römerzeit gehenden Vergangenheit, gefiel nicht nur den Lehrkräften gut und besonders auf der Rückfahrt hatten wir alle viel Spaß.
Freitags erkundeten die Franzosen allein München, wir hatten aber am Abend ein hervorragendes ‘Fête franco-allemande‘ mit großem, leckerem Buffet und Musik am Föchinger Vereinsheim.
Am Wochenende genossen unsere Austauschpartner individuelles Programm. In meinem Fall feierten wir mit gleich mehreren ‘Correspondants‘ den Geburtstag eines Freundes auf einer Hütte. Meinem Gefühl nach hatten wir dort alle sehr viel Freude. Andere lernten übers Wochenende Deutschland, Bayern und seine Kultur ebenfalls besser kennen.
Montags erklommen unsere Besucher leider ohne uns den Schliersberg, am Nachmittag durften wir trotzdem noch eine schöne, gemeinsame Zeit verbringen.
Als die Franzosen dienstags früh wieder in ihren Bus stiegen, war bei uns allen die Vorfreude auf das Wiedersehen in einem Monat groß.
Roanne

Am frühen Morgen des 21. April stiegen wir vor unserer Schule in den Bus, der uns in den nächsten 13 Stunden bis nach Roanne bringen würde. Als die Straßenschilder schließlich unser Ziel anschrieben, spürte man die angespannte Atmosphäre im Reisebus, denn schon bald würde man seine Austauschpartner wiedersehen. Dort angekommen wurden wir erst ausgiebig begrüßt und dann ging es für die meisten von uns zum Zuhause ihrer Austauscheltern, nur zwei deutsche Schüler und ich blieben im Internat des Lycées.
Nachdem wir uns mittwochs die malerische Innenstadt von Roanne angeschaut hatten, fuhren wir am Donnerstag gemeinsam mit den Franzosen nach Lyon. Dort begannen wir mit der Erkundung der Altstadt inklusive der berühmten ‘Traboules‘, kleine Tunnel, die ursprünglich für den Handel erbaut wurden. Danach besuchten wir das, besonders architektonisch interessante, ‘Musée des Confluences‘ und zuletzt genossen wir die Aussicht über Lyon von einem Aussichtshügel aus.
Am Freitag erkundete die deutsche Gruppe das Bergbaumuseum der Stadt Saint-Étienne und erfragte im Zentrum Details über diese Stadt bei Passanten. Obwohl sie nicht alles beantworten konnten, fielen die Franzosen als immer sehr freundlichen auf.
Übers Wochenende war individuelles Programm bei und mit den Familien der Austauschpartner vorgesehen, was, selbst für uns drei Internatsschüler, das Kennenlernen der Eltern bedeutete. In diesen Tagen genoss ich, neben dem großartigen Wetter, besonders das französische Essen und die Gastfreundschaft, nicht nur der Familie selbst, sondern auch die deren Cousins und Freunden.
Am letzten Tag stand für uns noch ein Unterrichtsbesuch an. Ich hatte Politik für eine 1er (bei uns eine 11. Klasse). Es ging um die verschiedenen Einflüsse auf die Wahlentscheidung eines Erstwählers. Leider konnte ich dem Inhalt nur in Grundzügen folgen, dabei hatten es andere, die Englisch- oder Deutschunterricht erwischten, deutlich einfacher. Nach dieser anstrengenden, aber interessanten Erfahrung ließen wir den Tag bei Spielen im schönen, neu errichteten Park am Ufer der Loire ausklingen.
Auf der Rückfahrt machte sich neben der Trauer des Abschieds auch das Gefühl breit, dass wir nicht nur die Franzosen und deren Kultur, sondern auch uns untereinander besser kennengelernt haben.
Resumé

Über diesen Austausch hinweg habe ich festgestellt, wie wichtig die französische Sprache für die Völkerverständigung mit dem immer sehr netten und angenehmen französischen Volk ist. Diese ‘Amitié franco-allemande‘ wird, meiner Meinung nach, in der aktuellen Zeit immer wichtiger und deswegen mein Aufruf an alle, die sich noch entscheiden können: Lernt Französisch!
David Lampel (9d)
Voltigieren
Voltigieren ist eine Gruppensportart. In einer Gruppe sind mindestens sechs und maximal acht Voltigierer. Beim Voltigieren wird ein Pferd an einer Longe im Kreis geführt, währenddessen turnt der Voltigierer auf dem Rücken des Pferdes. Die Sportler müssen in vollem Galopp das Pferd besteigen, dies nennt man den Aufgang. Das gleiche gilt für den Abgang, wobei eine elegante Landung wichtig ist. Wenn man in einer Leistungsgruppe ist, nimmt man auch an Turnieren teil. Bei diesen hat jede Gruppe zwei Disziplinen: Kür und Pflicht.
Bei der Pflicht turnt immer nur ein Voltigierer auf dem Pferd. Jeder Sportler muss die vorgegebene Pflicht vorzeigen, die nicht verändert werden darf. Je nachdem in welcher Leistungsstufe die Gruppe ist, besteht die Pflicht aus unterschiedlich schwierigen Übungen.
Anschließend muss die Voltigiergruppe eine ausgedachte Kür vorzeigen, die der Leistungsklasse entspricht. Während der Kür muss jeder Voltigierer mindestens einmal auf dem Pferd gewesen sein. Bei der Kür turnt nicht nur ein Voltigierer auf dem Pferd, sondern man darf auch akrobatische Übungen mit zwei oder drei Voltigierern zusammen auf dem Pferd präsentieren.
Wenn man mehrmals in Folge sehr gut bei Turnieren abschneidet und mit der Bewertung die Aufstiegsnote für die nächste Leistungsstufe erfüllt, steigt die Gruppe in die nächsthöhere Stufe auf. Es gibt insgesamt fünf Leistungsstufen:
E: Einsteiger; A: Anfänger; L: Leicht; M: Mittel; S: Schwer
Beim Voltigieren gibt es keine unterschiedlichen Altersstufen, es treten sogar Kinder, Jugendliche und Erwachsene in gemeinsamen Gruppen an. So kann man Figuren turnen, bei denen die älteren Sportler die kleineren hochheben, sogenannte Hebefiguren.
Für Pferde ist das gleichmäßige Galoppieren im Kreis sehr anstrengend. Auch sie erhalten eine Note dafür, die in die Gesamtbewertung mit einfließt. Sie sind somit ein wichtiger Teil des Teams.
Karla Kühnlenz (5c), Linnea Ertl (5c)
Buchvorstellung: Simons Katze


Simons Katze ist ein lustiges Bilderbuch, das nur in manchen Ausgaben Text enthält. Es beinhaltet viele humorvolle Comic-Zeichnungen, die einen ständig zum Lachen bringen.
Wir haben das Buch gewählt, weil wir es sehr lustig finden und denken, dass es für viele Klassenstufen geeignet ist.
In dem Buch werden sich viele Katzenbesitzer mit ihren Katzen wiederfinden, denn Simon hat sechs Katzen. Es umfasst eine weiße Katze, die (ab und zu) auch mit dem Kätzchen Späße macht. (Kätzchen = Die Kleine Katze)
Der britische Autor Simon Tofield wurde 1971 in England geboren und bekam mit 8 Jahren seine erste Katze, ihr Name war Shelley.
Anschließend fing er an, seine ersten Comic-Zeichnungen anzufertigen.
Inspiriert haben ihn seine Katzen Hugh, Maisy, Jess, Shelly, Chloe, Poppy, Lilly, Badger, Boo, Willow, Barnaby und Teddy. Hugh ist Simons Vorbild für seine Zeichentrick-Katze („Simons Katze“ / „Simons Cat“) und Teddy ist das Vorbild für sein Zeichentrick-Kätzchen (Kätzchen/Kitten).
Simons Katze ist ein bisschen wie Garfield und findet sich selbst am besten.
Um an Futter zu kommen, lässt sich die Zeichentrickfigur viele schlaue Tricks einfallen, wie im Bild unten zu sehen ist.
Das Kätzchen kann sich dadurch, dass es süß ist, überall durchsetzen. Simons Katze hat es in einem Schuppen gefunden.
Buchvorstellung: Rebellen der Ewigkeit
Wichtigste Infos
Das Buch “Rebellen der Ewigkeit” wurde von Gerd Ruebenstrunk geschrieben und im Verlag arsEdition veröffentlicht”. Es hat insgesamt 410 Seiten.
Worum geht es?
Jeder hat sich bestimmt schon einmal gefragt, wie es wäre, wenn man Lebenszeit kaufen bzw. verkaufen könnte. Deshalb möchte ich euch den Roman „Rebellen der Ewigkeit“ vorstellen. Im Jahr 2045 hat das Unternehmen Tempus Fugit den Zeithandel kommerzialisiert und den Verkauf von Lebenszeit der Öffentlichkeit ermöglicht. Aber ist dies wirklich so ungefährlich, und was für Auswirkungen hat dieser Verkauf wirklich? Bei seinem ersten Tag als Zeitungsjunge passierte etwas, womit Willis nicht hätte rechnen können. Bei einer seiner Lieferungen wurde er Zeuge eines versuchten Mordes! Und was noch viel schlimmer war, die Täter hatten ihn bemerkt! Valerie ist ebenfalls 15 Jahre alt und die zweite Protagonistin des Romans. Beide haben einen Job in einem Detektivbüro angenommen, um die Vertrauenswürdigkeit von Tempus Fugit weiter zu erforschen. Als Team bestreiten sie Abenteuer und Willis muss sich am Ende für eine Seite entscheiden.
Persönliche Bewertung
Ich würde dem Buch definitiv 4.5/5 Sternen geben. Vor allem da die Handlung und die Entscheidungen der Charaktere sehr nachvollziehbar gestaltet sind. Der Plot-Twist des Buches ist ebenfalls gelungen und sehr unberechenbar, was es nochmal um einiges besser macht. Allgemein ist alles logisch aufgebaut, was die Handlung sehr realitätsnah wirken lässt, und es nicht so absurd und unrealistisch klingen lässt. Ich denke es ist eines der spannendsten Bücher, die ich bisher gelesen habe. Ein absolutes Muss!
Die Gefahren von Social Media
Social Media bietet zahlreiche Vorteile wie die Möglichkeit, mit Freunden und Familie in Kontakt zu bleiben, Informationen auszutauschen oder neue Menschen kennenzulernen. Doch der exzessive Gebrauch und die unreflektierte Nutzung dieser Plattformen können auch verschiedene Gefahren mit sich bringen, die die psyschische Gesundheit beeinträchtigen können.

1. Cybermobbing und Online-Belästigung
Eines der größten Risiken von sozialen Medien ist die Möglichkeit, Opfer von Cybermobbing zu werden. Im anonymen Raum des Internets neigen Menschen manchmal dazu, aggressiver oder verletzender zu handeln. Dies kann zu psychischen Belastungen wie Angstzuständen und Depressionen führen. Besonders gefährdet sind Jugendliche, die die Pubertäts-Entwicklung noch nicht abgeschlossen haben.
2. Suchtgefahr
Die Nutzung sozialer Medien kann sich zu einer Sucht entwickeln. Die ständige Verfügbarkeit und der Drang, immer wieder neue Benachrichtigungen zu prüfen, führen bei vielen Nutzern zu einem anhaltenden Gefühl der Unruhe. Es entsteht ein Teufelskreis aus ständiger Bestätigung und der Suche nach Aufmerksamkeit. Diese Sucht kann dazu führen, dass Nutzer weniger Zeit mit realen Aktivitäten verbringen oder ihre schulischen Verpflichtungen vernachlässigen.
3. Negative Auswirkungen auf das Selbstbild
In sozialen Medien werden häufig nur die positiven Seiten des Lebens gezeigt. Menschen teilen ihre schönsten Erlebnisse, Urlaubsfotos oder Erfolge. Dies kann den Eindruck erwecken, dass das Leben anderer immer perfekt ist. Besonders bei Jugendlichen kann dies zu Vergleichen und einem verzerrten Selbstbild führen. Sie könnten anfangen, ihr eigenes Leben als weniger aufregend oder erfolgreich wahrzunehmen, was zu einem verringerten Selbstwertgefühl führt.
4. Datenschutz und Privatsphäre
Die meisten sozialen Medien speichern Daten über ihre Nutzer, um personalisierte Werbung zu schalten oder das Nutzererlebnis zu verbessern. Dies kann jedoch auch die Privatsphäre gefährden. Viele Menschen sind sich nicht bewusst, wie viele persönliche Informationen sie freiwillig teilen und welche Gefahren damit verbunden sind. Datenmissbrauch, Identitätsdiebstahl oder ungewollte öffentliche Enthüllungen können die Folge sein.
5. Einfluss auf die psychische Gesundheit
Mehrere Studien haben gezeigt, dass übermäßiger Konsum von sozialen Medien mit einer schlechteren psychischen Gesundheit einhergehen kann. Die ständige Konfrontation mit negativen Nachrichten oder schädlichen Inhalten kann Ängste und Stress verstärken. Die Suche nach Bestätigung durch Likes und Kommentare kann zu einem niedrigen Selbstwertgefühl führen, wenn diese Erwartungen nicht erfüllt werden. Zudem kann die ständige Erreichbarkeit zu einem Gefühl der Überforderung führen.
6. Fehlinformationen und Fake News
In sozialen Medien verbreiten sich Fehlinformationen und Fake News schnell. Menschen neigen dazu, Informationen, die ihre eigenen Überzeugungen bestätigen, zu teilen, ohne deren Wahrheitsgehalt zu überprüfen. Dies kann zu einer Verzerrung der Wahrnehmung der Realität führen und die Meinungsbildung beeinflussen. Besonders in Krisenzeiten, wie während der Pandemie oder vor Wahlen, können solche Falschmeldungen gefährlich werden.
7. Mindestalter für die Nutzung
Laut der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) der EU dürfen Kinder in der Regel erst ab 16 Jahren einem Online-Dienst zustimmen, um ihre personenbezogenen Daten zu teilen, sofern die Zustimmung nicht von den Eltern oder Erziehungsberechtigten erteilt wird. Viele Social Media-Plattformen wie Facebook, Instagram, Snapchat und TikTok erlauben die Nutzung erst ab 13 Jahren. Allerdings gelten auch hier nationale Gesetze, die das Mindestalter für die Nutzung beeinflussen können.
Fazit
Obwohl soziale Medien viele Vorteile bieten, sollte man sich der Gefahren bewusst sein und einen verantwortungsvollen Umgang mit diesen Plattformen pflegen. Es ist wichtig, regelmäßig Pausen von den sozialen Medien einzulegen, auf die eigene Privatsphäre zu achten und kritisch mit Informationen umzugehen. Nur so kann man die positiven Aspekte von sozialen Medien nutzen, ohne sich den negativen Folgen auszusetzen.
Endlich wieder Musik! Das Sommerkonzert 2022

Nachdem das letzte Konzert am Staatlichen Gymnasium Holzkirchen schon 1 ½ Jahre zurückliegt (die letzte Aufführung war im Winter 2020!!!), waren sowohl Schüler*innen als auch Eltern erfreut, dass dieses Jahr wieder ein Sommerkonzert stattfinden konnte. Am Donnerstag, den 23. Juni 2022, wurde den Zuschauer*innen von 19 Uhr bis 21 Uhr ein tolles Programm präsentiert, dessen Schwerpunkt auf dem Kulturbereich „Afrika“ lag.
Zunächst gab es eine Trommel-Einlage unter der Leitung von Frau Lindner, in der es um einen afrikanischen Freudentanz ging. Anschließend bekam der Unterstufen-Chor seinen großen Auftritt, der das Publikum mit zwei Liedern aus dem allseits bekannten Film „König der Löwen“ in ihren Bann ziehen konnte. Anschließend sang der Oberstufenchor das Lied To „Africa“ von der Band Toto, „Can you feel the love tonight“ und das aus Südafrika stammende Lied „Shosholoza“. Zu Beginn jedes Liedes wurden außerdem von den Sänger*innen interessante Hintergründe zum jeweiligen Song erklärt. Auch der Zwölftklässler Leo Löffl überraschte mit einem sehr rasanten, virtuos klingenden Klavierstück namens „The cat and the mouse“. Nach einer zwanzigminütigen Pause, in der kleine Häppchen und Gebäck verkauft wurden, konnten sich die Zuschauer*innen von einem jungen Quartett begeistern lassen, das zuvor an den „Jugend musiziert“-Wettbewerben teilgenommen und gewonnen hatte. An Kontrabass, Violine, Flöte und Harfe spielten sie ein vierteiliges Stück des Komponisten Telemann. Den Abend beschloss die Big Band mit zwei Stücken, darunter die viel bekannte Filmmusik „Peter Gunn Theme“, welche schnell ins Ohr geht.
Zum krönenden Abschuss wurde den Mithelfenden, wie der Technik-AG und den Musiklehrerinnen, für ihr Engagement gedankt und fünf Oberstufenschüler, die in den musikalischen AGs aktiv waren, wurden mit einem lachenden und einem weinenden Auge verabschiedet.
„Run for Gufa“ unser Spendenlauf
Gufa, ein kleines Dorf in Nepal, Südasien, welches hauptsächlich durch den Mount Everest bekannt ist. Doch was vielleicht viele nicht wissen… Mehr als die Hälfte der über Vierzehnjährigen sind Analphabeten. Frauen werden immer noch stark diskriminiert und Zwangsheiraten sind in vielen Teilen Nepals leider noch gang und gäbe. Mehr als 50% aller nepalesischen Kinder bekommen erst gar nicht die Möglichkeit, zur Schule zu gehen, so kann zum Beispiel nur jedes dritte Mädchen lesen oder schreiben. Doch von den Kindern, die die Chance haben, in die Grundschule zu gehen, bricht ungefähr jedes Zweite die Schule nach der 4. Klasse ab, weil es heiratet, im Haushalt mithilft oder arbeiten muss, um Geld für die Familie zu verdienen. Die Bildungsrate variiert außerdem nach der geographischen Lage der Dörfer. Die nepalesische Regierung stellt jedem Schulkind pro Jahr 21 Euro zur Verfügung… Unserer Meinung nach ist das viel zu wenig, wenn man berechnet, dass dies nur einen kleinen Teil der Kosten für Material, Infrastruktur und Lehrkräften sowie der vom Staat vorgeschriebenen Schuluniform abdeckt. Wir bemerken, dass Bildung für eine Gesellschaft enorm wichtig ist. Doch auch, weil in Nepal 80% der Bevölkerung dem hinduistischen Glauben angehört, ist es schwierig, Rechte wie zum Beispiel die Gleichberechtigung aller Menschen durchzusetzen. Zum Beispiel ist es schwierig, aus dem Kastensystem auszutreten, welches in Nepal sehr weit verbreitet ist, und deshalb die Menschen in höhere und niedriger gestellte Gesellschaftsschichten eingeteilt werden.
Geographisch gesehen liegt Nepal im Süden Asiens, Gufa im Osten Nepals. Dort befindet sich auch unsere Partnerschule, für die wir diesen Herbst eine Spendenaktion gestartet haben.
